Mit Anskar Lenzen (@anskar.lenzen) in Namibia

Wilde Tiere, Hitze und wunderschöne Landschaften – das ist Namibia.
Anfangs war Anskar Lenzen sehr skeptisch, doch vor Ort hat Namibia ihn dann doch sehr positiv überrascht. Wieso er sich jetzt sogar vorstellen könnte für eine gewisse Zeit dort zu leben, erzählt er uns heute und nimmt uns mit auf eine virtuelle Reise ins Land der wilden Tiere.

Nashorn in Namibia fotografiert von Anskar Lenzen

Wie oft warst Du schon in Namibia?

Für mich war es das erste Mal in Namibia, sogar das erste Mal überhaupt im südlichen Afrika. Meine Freundin war schon öfters in Afrika und hat dort auch über einen längeren Zeitraum gearbeitet. Ihre Idee war es dann letztendlich mich auch mal mit dort hinzunehmen und mir zu zeigen, warum sie es so schön findet.

Was gefällt Dir an Namibia am besten?

In der Tat hat mir Namibia dann auch unglaublich gut gefallen, trotz anfänglicher Skepsis. Afrika war eigentlich nie wirklich weit oben auf meiner Reiseliste, da es mich selbst eher in tropische Länder zieht. Am meisten hat mir der tolle Mix aus spektakulären Landschaften und wilden Tieren gefallen. Einfach einzigartig!

Was war Dein erster Eindruck von Namibia?

Heiß und trocken! Aber das durchgängig gleiche Klima macht eine Akklimatisation extrem einfach, im Gegensatz zu schwül-heißen tropischen Ländern. Trotz der Wärme habe ich mich schnell wohl gefühlt und eingelebt, ich brauchte keine Eingewöhnungszeit und wir konnten unser Abenteuer sofort starten!

Was war das Verrückteste, was Du in Namibia gemacht hast?

Es gab unzählige verrückte und einmalige Dinge, die wir dort unternommen oder erlebt haben. Jeder Tag und jede Nacht war ein Abenteuer für sich! Wirklich verrückt war allerdings die Tatsache, dass wir 4000km Schotterpiste ohne platten Reifen überstanden haben, das passiert so sicherlich kaum jemandem!

Auto zwischen Felsbrocken in Namibia fotografiert von Anskar Lenzen
Zebras in Namibia fotografiert von Anskar Lenzen auf einer Safari

Was war Dein schönstes Erlebnis auf der Reise?

Wir waren mehrere Tage auf einer self-drive Safari durch den Etosha National Park und haben natürlich eine unglaubliche Anzahl an Tieren gesehen. Darunter waren Elefanten, Löwen, Hyänen, Giraffen und verschiedene Antilopenarten. Unser „Ziel“ war es aber natürlich Leoparden und/oder Geparden zu sehen. Nachdem wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, entdeckten wir am vorletzten Tag einige Autos die gespannt in die Weite blickten. Wir kamen recht spät dort an und mussten uns einen der übrigen Plätze suchen. Schnell wurde uns klar warum hier so viel los war: nicht weit entfernt lagen zwei Geparden unter einem schattigen Baum und fraßen eine frisch erbeutete Gazelle. Eine unglaubliche Sichtung die mit viel Glück verbunden war. Nachdem sie ihr Mahl fertig verspeist hatten, gingen sie weiter und von allen Wegen die sie hätten auswählen können, kamen sie gerade auf uns zu. Wir hatten die pole position erwischt und das obwohl wir einer der letzten Autos waren, die dort ankamen.

Hast Du einen Lieblingsspot in Namibia?

Für Wildtiere ist es wie eben beschrieben sicherlich der Etosha National Park. Landschaftlich am meisten beeindruckt haben mich die riesigen Felsgebilde bei Spitzkoppe, einem gigantischen Berg, der aus dem Nichts mitten in der Wüste emporschießt. Auf den Felsen darf man teilweise herumklettern und das ganze Gelände ist ein riesiger Campingplatz, auf dem deine Nachbarn mehrere hundert Meter entfernt sind. Es ist also ein riesiger Spielplatz, auf dem man sich wirklich austoben und wohlfühlen kann!

Was machst Du am liebsten in Namibia?

Es war unendlich spannend auf Safari zu gehen und die vielen Landschaften zu entdecken, aber am Liebsten habe ich doch einfach nur unter dem gigantischen Sternenhimmel gelegen und nach oben geguckt. Das war einfach nur beeindruckend!

Seelöwen in Namibia fotografiert von Anskar Lenzen
Personen beobachten Sternenhimmel in Namibia fotografiert von Anskar Lenzen

Was sind deine Geheimtipps?

Das Madisa Camp sollte auf jeden Fall den Weg in die Reiseplanung finden. Das Camp liegt zwar etwas abseits vom Schuss, aber der Umweg lohnt sich. Auch hier ragen große Felsblöcke aus dem Boden, die man zum Sonnenauf- bzw. -untergang erklimmen kann und die Mittagshitze kann man im kühlen Pool zwischen den Felsen verbringen. Mit viel Glück sieht man in der Gegend auch die seltenen Wüstenelefanten. Auch das Camp Gecko ist einen kurzen Schlenker wert. Hier erwartet dich das wahrscheinlich abgeschiedenste Camp, bei dem sich Klo und Dusche unter freiem Himmel befinden. Kein wirklicher Geheimtipp, aber ein must-eat ist der leckerste Apfelkuchen Namibias in Solitaire!

Könntest Du für eine längere Zeit in Namibia leben?

Ich denke schon, besonders wegen des gleichbleibenden Klimas. Meine Freundin und ich wollen nach unserem Masterstudium sowieso wieder für längere Zeit ins Ausland und mittlerweile bin ich auch vom südlichen Afrika nicht mehr so abgeneigt wie ich es früher mal war!

Was ist Deine lustigste Namibia Story?

Vielleicht nicht direkt lustig, aber sicherlich unvergesslich und mit einer gewissen Situationskomik verbunden war der Besuch bei einer der größten Seebär-Kolonie der Welt an der Atlantikküste Namibias. An die 200.000 Tiere können sich hier je nach Jahreszeit versammeln. Nicht nur ein ohrenbetäubender Lärm erwartet einen, sondern auch ein bestialischer Gestank, der dem von unzähligen ungewaschenen Hunden ähnelt. Aber die Tortur für die Sinne lohnt sich, denn das Spektakel ist einmalig!

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für so eine Reise?

Jede Jahreszeit eignet sich an sich, um nach Namibia zu fahren. Es liegt aber ein wenig daran welche Ziele man hat oder was man sehen möchte. Für Wildlife war der Monat September perfekt, da es die trockenste Zeit ist und somit die Chancen an Wasserlöchern etwas zu entdecken am höchsten ist. Aber auch zu Regenzeiten ist es sicherlich spannend dort und dann gibt es weiter nördlich auch einige Wasserfälle zu entdecken.

Wüste in Namibia mit Frau im weißen Klied fotografiert von Anskar Lenzen
Landkarte von Namibia mit sehenwürdigen Orten

Bucketlist für Namibia

☐ Wildlife Tracking am Waterberg Park (Map ✈ 1)
☐ auf Safari gehen im Etosha National Park (Map ✈ 2)
☐ im Madisa Camp relaxen (Map ✈ 3)
☐ wieder Kind sein in Spitzkoppe (Map ✈ 4)
☐ Seelöwen im Cape Cross Seal Reserve besuchen (Map ✈ 5)
☐ Im Walvis Bay Flamingos beobachten (Map ✈ 6)
☐ Im Camp Gecko unter freiem Himmel duschen (Map ✈ 7)
☐ in Sossusvlei Dünen besteigen (Map ✈ 8)
☐ eine Bootstour in Lüderitz machen (Map ✈ 9)
☐ in Kolmaskop in der Zeit zurück reisen (Map ✈ 10)
☐ Sterne beobachten im Quiver Tree Forest (Map ✈ 11)

Namibia Drink

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